sich führen lassen

Geführte Bewegung ist erleichterte Bewegung, so wie hier bei der Pilatesübung „leg circles“ mit Theraband und aufgestelltem Standbein.

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Die Anforderungen an die Raumwahrnehmung sind durch das Band etwas geringer, man kann das Beingewicht ins Band abgeben und eventuell fehlende Muskelkraft im Bein oder noch kurze Beinrückseiten ausgleichen. Die Aufmerksamkeit kann ganz beim Atmen und Zentrieren, im Hüftgelenk und stabilen Becken bleiben.

Für die Beziehung mit Gott heißt das: lass dich von ihm führen und durch seine Führung entlasten, er kennt den besten Weg für dich. Erwarte seine Tipps im Alltag und lass dich darauf ein, was seine Stimme dir sagt. Das erfordert natürlich etwas Vertrauen in das „Theraband“, dass es auch wirklich hilfreich ist, zu dir passt und dir am Ende gut tut. Wenn dieses Vertrauen noch fehlt, schieß es vor und probiere aus, wie gut es funktioniert. Ich kann dir versichern, dass Gott das Beste für dich vorbereitet hat und zwar nicht erst im Himmel! (In der Bibel heißt es: Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat Hebräer 10,35)

 

P.S. Versprechen, dass dir niemals Schlechtes zustößt oder du als Kind Gottes niemals Ungerechtigkeiten erleben wirst, kann ich allerdings nicht. Denn Gott liebt alle Menschen und lässt ihnen deshalb ihren freien Willen. Auch den freien Willen, dir wehzutun. Aber er hat dabei die Kontrolle und lässt nur zu, was du tragen kannst.

In Jesaja wird Jesus angekündigt und dort gibt es den Vers Jesaja 53,4: „Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen.“ Wie passt das dazu, dass wir trotzdem krank werden und trotzdem Schmerzen haben? Ich verstehe das so, dass Jesus die Krankheit und die Schmerzen, die ich nicht hätte tragen können auf sich genommen hat. Den Rest mutet er mir durchaus zu… warum? Weil ich das aushalte und es mir mit ihm an meiner Seite keinen Schaden zufügen wird- es kann mir meine gottgegebene Würde nicht nehmen-, sondern allenfalls dazu dient ihm näher zu kommen und insgesamt sogar glücklicher zu werden. Römer 8,28